Ausstellung „Glücksmomente“

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Über die Ausstellung „Glücksmomente“

In der Katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Martinus und Mariä Himmelfahrt in Hagen a.T.W. startete die Redaktion unseres „Profil“-Heftes im Herbst 2016 eine Umfrage: „Was sind Glücksmomente im Leben ihrer Familie?“ – In den Gottesdiensten konnten Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen einen Glücksmoment aus dem Leben ihrer Familie auf eine vorbereitete Karte schreiben. Über 500 Karten wurden ausgefüllt und zurückgegeben – auch Wochen nach der Einladung erreichten uns handgeschriebene und mit Zetteln versehene Karten.

Bewegend war und ist für uns, wie bewusst ganz viele Menschen Glücksmomente im Alltag ihrer Familien wahrnehmen und wertschätzen. Wir haben die Rückmeldungen für unser Heft „Gut, dass wir einander haben“ ausgewertet. Dabei wurde uns klar: keine Auswertung der Befragung kann mithalten mit dem Eindruck der entsteht, wenn man die große Zahl der verschiedenen Glücks­momente mit eigenen Augen lesen kann (und diese sich bisweilen mit Tränen füllen). Dieses besondere Erlebnis möchten wir auch Ihnen und Euch gönnen! So haben wir die Karten zu dieser Ausstellung zusammengestellt.

Am Pfingstmontag 2017 wurde die Ausstellung in der Hagener Sankt-Martinus-Kirche eröffnet. Pünktlich zum Pfarrfest in Mariä-Himmelfahrt wanderte sie in die Gellenbecker Kirche. Im Herbst wurde sie ebenfalls in unserem Alten- und Pflegeheim Sankt-Anna-Stift gezeigt. Auch hier nutzen Besucher die ausliegenden Karten um eigene Gedanken zu verfassen und sich in ein Ausstellungs-Gästebuch einzutragen.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert worden. Abzuwarten bleibt, wo die „Glücksmoment“-Wände noch ausgestellt werden können und dürfen... Gespräche wurden bereits geführt, weitere Anregungen gerne an die Profil-Redaktion. Danke!

Ihr Redaktionsteam des „Profil“
Aus dem Öffentlichkeitsausschuss der Pfarrgemeinderäte
St. Martinus Hagen und Mariä Himmelfahrt Hagen-Gellenbeck

 

 

Bildergalerie


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Fotos: Rupert Wöhrmann


Presseberichte



 

aus dem Hagener Marktbote 15.06.2017:

 

 

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Generationenübergreifend steht nicht nur für diejenigen, die gewillt waren ihre "Glücksmomente im Leben ihrer Familie" zu teilen, sondern auch für die vielen Besucher, die die einzelnen Karten genau studierten.



Liebe und Wertschätzung für die Familie
Ausstellungseröffnung familiärer "Glücksmomente" in Hagens Kirche St. Martinus

Egal ob im städtischen oder ländlichen Umfeld, die Familie ist das bedeutende und viel zitierte Kerngefüge unserer Gesellschaft. Doch was macht die Familie aus und wann und wie zeigen sich die großen Momente der Zufriedenheit und des Glücks in dieser eng verknüpften Einheit? Diese Frage steilte sich das Redaktionsteam des Profilheftes der Pfarreiengemeinschaft St. Martinus und Mariä Himmelfahrt bei der Vorbereitung der Weihnachtsausgabe des vergangenen Jahres. Mit der Aktion "Glücksmoment" wandten sich Maria Konermann-Frie, Werner Wellenbrock und Rupert Wöhrmann direkt an die Mitglieder der bei den katholischen Kirchengemeinden und alle, die den Weg in die Gotteshäuser in Hagen und Gellenbeck gefunden haben. Denn dort lagen die hübsch gestalteten grau-roten Karten aus, die mit der Aufschrift "Platz für einen Glücksmoment im Leben unserer Familie" dazu anregten, einen besonders schönen Augenblick oder einen Gedanken mit der Gemeinschaft zu teilen. Wie groß die Bereitschaft war, dies zu tun, sorgte bei allen Initiatoren für große Freude und Rührung. Rund 600 ausgefüllte Karten konnten mittlerweile ausgewertet werden und fanden in Form einer Sonderausstellung Raum im St. Martinus-Kirchengebäude.

Die feierliche Eröffnung dieser eindrucksvollen Sammlung familiärer Glücksmomente erfolgte im Rahmen des Pfingstgottesdienstes am Sonntag, dem 4. Juni. Eine besonders berührende Erkenntnis nach Sichtung der zumeist handgeschriebenen, aber auch mit gedruckten Zetteln beklebten Karten lag in der Tatsache, dass Mitglieder aller Generationen einer Familie diese zu schätzen wissen und sich des gemeinsamen Glückes bewusst sind. Ob mit kleinen Ereignissen oder tief gehenden Erfahrungen verknüpft, bietet die Familie je nach subjektivem Empfinden die gesamte Gefühlspalette von Spaß und Freude bis hin zu Trost, Halt und Hoffnung. Äußerungen über die kleinen Augenblicke des Glücks, wie gemeinsame Spiele, Mahlzeiten oder Gespräche, haben auf den Stellwänden im Kreuzgang der St. Martinus-Kirche ebenso ihren Platz wie die Schilderungen des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten. Von Kriegserlebnisse ist hier die Rede, von Verlust und Trost, aber auch der gemeinsamen Freude über die Überwindung einer Sucht oder einer schweren Krankheit. Und immer wieder das Glück der Großeltern, die Kinder und Enkelkinder von Krieg und Hunger verschont aufwachsen zu sehen. Diese Liebe wird uneingeschränkt erwidert und äußert sich in der Freude über gemeinsam verbrachte Zeit in Form von Zoobesuchen oder anderen Aktivitäten, die als Glücksmomente stärken und weitertragen. Einige besonders berührende Beiträge wurden vergrößert und ziehen so die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. So zum Beispiel das Bekenntnis eines Mannes, der über die Liebe zu seiner Frau und die Geburt des gemeinsamen Kindes den Weg in die Kirchengemeinschaft gefunden hat. Aber auch die kleinen Sätze, oft von Kinderhand geschrieben, haben ihre tiefe innere Wahrheit. "Als wir unsere Katze behalten durften", heißt es da und es ist ganz leicht sich vorzustellen, wie das Kinderherz bei dieser Familien-Entscheidung vor Freude hüpfte. Einige wenige Karten können die Besucher nicht einsehen. Mit einem hohen Maß an Empathie haben die Organisatoren der Ausstellung entschieden, dass diese kleinen Geschichten zu persönlich sind, um sie der Öffentlichkeit preiszugeben. Gut aufgehoben in einer kleinen "Schatzkiste" sind sie aber auf jeden Fall Teil dieser beeindruckenden Ausstellung.

Mit den Worten "Weihnachten wurde etwas ausgelöst und Pfingsten hat die Antwort gegeben", äußerte Pfarrer Josef Ahrens seine Freude über diese zu Herzen gehende Aktion. Zusammen mit der Botschaft der Pfingstgottesdienste setze sie ein wichtiges Zeichen in der Zeit der Sprachlosigkeit, die die Menschen nach terroristischen Anschlägen, wie jüngst in Manchester und London, immer wieder ergreift."Jede Karte ist ein Glaubensbekenntnis", führte Pfarrer Ahrens weiter aus. "In der Bereitschaft sich hineinzubegeben in die Aussagen, die so dicht sind, verbinden sich Glauben und Leben".

Die Aktion "Glücksmomente" erhält in ihrer Einfühlsamkeit und Besonderheit nicht nur vor Ort die gewünschte Aufmerksamkeit. Über die Ideenplattform www.pfarrbrlefservice.de" erreichte das "Profil-Team" bereits die Anfrage, ob dieses Format übernommen werden kann. Ein schöner Gedanke! Primär gilt aber erst einmal, diese Glücksmomente mit allen Menschen vor Ort zu teilen. So werden die Stellwände und die beiliegenden Gästebücher bis Ende Juni in der St. Martinus-Kirche verbleiben und wechseln dann ihren Standort in die Kirche Mariä Himmelfahrt. Auch eine Wanderausstellung ist denkbar. Über zentrale Orte im Bistum Osnabrück wird bereits nachgedacht. Sich miteinander auszutauschen, sich erkennen zu geben, auch das bringt Freude und Zufriedenheit. Und so gehört der Besuch dieser Ausstellung sicher auch zu den Glücksmomenten in der Familie wie der Gemeinde!  TH


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Pfarrer Josef Ahrens und Maria Konermann-Frie zeigten sich begeistert und gerührt von den vielen, sehr persönlichen Einblicken, die die rund 600 Karten der Ausstellung "Glücksmomente" gewähren.


(Dank an Günther Riesenbeck vom Hagener Marktbote für die Bereitstellung des Beitrages.)

 



 


 



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Bericht in der NOZ vom 8.6.2017

 

 

 


 

 

 

 

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Beitrag auf Pfarrbriefservice.de vom 21. Juni 2017

 

 




Bericht im Kirchenbote vom 10. September 2017:


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Sponsoren


Die Ausstellung „Glücksmomente“ ist so nur möglich geworden durch die freundliche Unterstützung unserer Sponsoren. Ihnen gilt unser besonderer Dank:

 

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