Benin-Hilfsprojekt

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„Durch Bildung aus der Armut“

Im Herbst besuchten zwei Reisegruppen aus unserer Pfarreiengemeinschaft Benin in Westafrika und erlebten dort sehr eindrucksvolle und erlebnisreiche Tage. Erfahren Sie auf dieser Seite nun alles Wissenswerte zu einem unterstützenswerten Hilfsprojekt unseres Kaplans Coffi: dem Bau eines Kindergarten- und Schulzentrums in der katholischen Pfarrgemeinde Christ-König Adjahonme (Benin)

 
 

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Wer sind wir?

 

  • Gegründet im Jahr 1982, ist die katholische Pfarr­gemeinde Christ-Roi (Christ-König) Adjahonme die frühere und erste Kaplanstelle von Kaplan Coffi Regis Akakpo im nördlichen Teil seines Heimatbistums Lokossa (Benin­ in Westafrika).  
  • Obwohl wir noch eine Minderheit darstel­len, ver­suchen wir als katholische Gemein­de in Adjahonme auch durch unser Enga­gement in der Gesellschaft das Evangeli­um zu verkünden.
  • Dank der Mühen der ehemaligen Pfarrer wurde viel in Adjahonme geschafft:, z. B. die Elektrifizierung des Dorfzentrums, ein Wasserturm im Pfarrhof. Unsere Pfarrkir­che wird momentan vergrößert und unser Pfarrhaus renoviert.  
  • Aber wegen der Situation der Bildungs­­be­nachteiligung in Adjahonme bzw. in Be­nin, möchten wir uns für die Kinder und die Jugendlichen in Bildung engagieren.

 




Unser Projekt: Kindergarten Christ-König

 

  • Projekt aus der Initiative „Durch Bildung aus der Armut“. Ziel der Initiative: Armut bekämpfen durch Bildung und Ausbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen, insbesondere von Mädchen, in den ländlichen Gebieten des Bistums Lokossa und in ande­ren Bistümern Benins (Afrika )
  • Im vorliegenden Projekt geht es um den Bau und die Ein­richtung eines katholischen Kindergartens, der mit einer Grundschule und Gymnasium ergänzt werden wird.  
  • Adjahonme (mit den umliegenden Dörfern) zählt 23.368 Einwohner (Stand RGPH 2014) und liegt in einem länd­lichen Gebiet. Es hat eine sehr junge Bevölkerung. 
  • In Benin sind mehr als 52% der Bevölkerung jünger als 17 Jahre alt. 11,14%, von drei bis fünf Jahren. Dieses Zeitalter entspricht dem Alter des Besuches des Kindergartens.  
  • Die staatlichen und privaten Kindergärten in Benin befin­den sich aber zum großen Teil in den Städten. Außerdem sind sie in unzureichender Zahl vorhanden.  
  • Nur 6,2% aller Kinder (von 3 bis 5 Jahren) besuchen einen Kindergarten (Ecole maternelle) in Benin): in Stadt 10,2%, in den ländlichen Gebiet 3,6%. 
  • Der Mangel dieser Vorbereitung auf Schule trägt  zur Klassenwiederholung und zum Schulabbrechen bei, besonders bei den Kin­dern aus nicht gebildetem Elternhaus.  
  • Das Projekt eines katholischen Kindergartens in
  • Adjahonme will dazu beitragen, mehreren Kin­dern die Chance eine gute Vorbereitung auf die Schulzeit und eine schöne Kindheit mit unterschiedlichen Frühkindlichen Aktivitäten und Spielen zu ermöglichen.  
  • Daneben werden den Eltern Schulungen peri­odisch angeboten, zum Beispiel zur Verarbei­tung von Tomaten und Orangen und zu Themen der Kinder­erziehung/-Pflege und Gesundheit.  
  • Erwartet sind 50 bis 80 Kinder (3 bis 5 Jah­re)
  • Nach dem Bau des Kindergartens werden Sti­pen­dienprogramme für Kinder aus armen Familien eingeführt werden.
  • Damit die Kinder regelmäßig in den Kinder­garten kommen , wird ein tägliches Essen im Kindergarten angeboten. Damit wird auch sicher­gestellt, dass die Kinder ausreichend mit Nah­rung versorgt werden und somit die Grundlage für eine gute Entwicklung gelegt wird.


 




Vision

 

  • Durch die pädagogische Arbeit im Kinder­garten sollen die Kinder befähigt und ge­fördert werden (Spiele und frühkindliche Aktivitäten).
  • Die Außenanlage des Kindergartens mit dem Spielplatz soll, unter bestimmten Vor­aussetzungen, am Wochenende und Feierta­gen frei zugänglich als öffentlicher Spiel­platz genutzt werden. Somit würde der Kindergarten eine große Erwartung erfül­len, weil die Stadt bisher keinen öffentli­chen Spielplatz für Kinder in Adjahonme eingerichtet hat.  
  • Ein- bis zweimal im Monat können die El­tern/Mütter im Kindergarten sowohl in Kinder­erziehung/-pflege und Gesund­heitsthemen als auch in Verarbeitung der landwirtschaftlichen Produkte geschult werden.
  • Die Eltern sollen selbst ehrenamtlich die Mahlzeiten in der Schule vorbereiten.






Unterstützung

Möchten Sie unser Projekt Unterstützen?

  • Sie können sich sowohl persönlich oder als Gruppe, als Verein oder als Stiftung an unserem Bauprojekt beteiligen.  
  • Sie können auch gern Zeit spenden, um vor Ort Ihre Erfahrung als Erzieherin einzusetzen oder als Ju­gend­liche mit den Kindern zu spielen.  

Wir informieren Sie gern zu jeder Zeit über das Projekt und dessen Zustand. Spenden nehmen ausschließlich die katholische Kirchen­gemeinde St. Martinus, Hagen am Teuto­burger Wald  und die katholische Gemeinde Mariä Himmelfahrt Hagen-Gellenbeck entgegen. Möchten Sie eine Zuwendungsbestätigung für Ihr Finanzamt ausgestellt bekommen, vermerken Sie Ihre Adresse auf die Überweisung.  
 
Die Bankverbindungen lauten:

Katholische Kirchengemeinde
St. Martinus Hagen
Konto: DE89 2655 0105 1643 1001 16
Sparkasse Osnabrück
 
Katholische Kirchengemeinde
Mariä Himmelfahrt Gellenbeck  
Konto: DE70 2655 0105 1644 3002 51
Sparkasse Osnabrück
 
Geben Sie bitte als Verwendungszweck an:  
„Bildung in Benin“  

Danke für Ihre Unterstützung!

 

 

Aktueller Stand

 
16.03.2019

Informationen von Kaplan Coffi zum Stand des Projektes in Benin: 
In der vergangenen Woche wurde der Spendenbetrag in Höhe von 43.000 Euro für das Projekt „durch Bildung aus der Armut“ von Kaplan Coffi nach Benin überwiesen. Am 11.03.2019 wurde in der kath. Pfarrgemeinde Christ-König Adjahonme (Benin) mit dem Bau des Kindergartens begonnen. Bei der Segnung des Grundstücks am Sonntag war die Freude einfach „riesig“. Herzlichen Dank allen Spendern.




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Mehr Infos/Ansprechpartner:

Kaplan Coffi Regis V. Akakpo
Telefon (05401) 8814667
oder (0152) 55264060
Martinistraße 17
49170 Hagen a.T.W.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch die weiteren Benin-Reisenden aus unserer Gemeinde geben dazu gerne Auskunft!

 

 

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http://www.st-martinus-hagen.de/aktuelles/berichte-und-artikel/723-reise-nach-benin

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